Zwei unter einem Hut
Franz Mölk und Michael Ziegler waren bisher schon des Öfteren in Gruppenausstellungen gemeinsam vertreten, die alle von dem Kunsthistoriker Peter Weiermair kuratiert wurden.
Die Idee die beiden Künstler wieder zusammen in einen Dialog zu bringen stammte von dem Clemens Rhomberg. Es entstand nicht nur ein Dialog zwischen den Künstlern, sondern auch zwischen ihren künstlerischen Arbeiten.
Michael Ziegler hat 10 Arbeiten aus unterschiedlichen Jahren ausgesucht auf die hin Franz Mölk seinerseits 10 Arbeiten aus verschiedenen
Arbeitsphasen zusammengetragen hat.
So bildeten sich Paare aus den Werken, die jeweils aufeinander eingehen und reagieren.
Im Zentrum der Ausstellung steht der Mensch: einzelne Figuren sind losgelöst, in sich ruhend oder voller Bewegung. Es ist ein Mit- und Gegeneinander, körperliche Befindlichkeiten werden ausgelotet.
Beiden Künstlern gemeinsam ist die bewusste Reflexion ihrer Gestaltungsmittel, beide verschränken Gegenwärtiges und Vergangenes.
Eine Seelenverwandtschaft ist spürbar, trotz der unterschiedlichen künstlerischen Handschriften.
