Ausstellungsarchitektur: komux (Daniel Koller und Reinhard Muxel) mit SEVDA CHKOUTOVA
Sevda Chkoutova betrachtet das weibliche Begehren und die Lust in Verbindung mit gesellschaftlichen Attributen und Normen, inneren Zwängen und Selbsterfahrung. Zeichnend, vorwiegend mit Graphitstift, Kugelschreiber und Tusche, umkreist Chkoutova die weibliche Welt mit dem vielfältigen Angebot an körperlichen Erfahrungen, Zuständen, Träumen und schrecklichen Visionen. In einer Weise, die fragmentarisch, vereinzelt karikierend, aggressiv gleichzeitig aber konkret, zart und liebevoll ist. Sie zeigt alle Facetten des Frauseins und des weiblichen Lebens: Frau, Mutter, Tochter, Künstlerin, Hausfrau, Geliebte, …
Im Zentrum von Chkoutovas künstlerischer Forschung steht die weibliche Lust in all ihrer Komplexität.
Sie untersucht die doppelte Moral, ihre dominierende Darstellung in den Medien und Einschränkungen, die in der Gesellschaft auferlegt werden und in vielfältiger Weise von den Frauen selbst erfahren werden.
Text: Sabine Fellner, Auszug aus: „Women.Now.“, Ausstellungskatalog ACF New York 2018
Ausstellungsarchitektur: komux (Daniel Koller und Reinhard Muxel)

