Hubert SCHEIBL
Die Wiener Kunstmesse PARALLEL VIENNA eröffnet am Dienstag, den 25. September 2018, und lädt wieder ein, fünf Tage lang zeitgenössische Kunst in einem ungewöhnlichen Rahmen zu entdecken. Die Galerie Rhomberg ist auch dieses Jahr wieder dabei. Diesmal mit dem Künstler Hubert Scheibl.
In der aktuellen Präsentation zeigt Hubert Scheibl einen bisher weniger bekannten Teil seines Oeuvres:
die Auseinandersetzung mit dem Medium der Fotografie sowie die Integration von Fotografie in sein graphisches und malerisches Schaffen.
„So oder so ist die Bedeutungsebene der Bilder Scheibls eine gewagte Angelegenheit, da die gesellschaftlich festgelegten Kodierungen aufgrund kultureller Entwicklungen und die subjektiven, d.h. persönlichen Kodierungen immer eine Auseinandersetzung mit Bedeutungsschichten darstellen, die uns in Bereiche der Tiefenpsychologie führen. […]
Gleich einem geheimnisvollen Palimpsest überlagert sich bei seinen Bildwerken Schicht für Schicht, Geschichte über Geschichte, Bild über Bild, etc. und so wird „das Neuere zum Grab des Älteren“ (Aleida Assmann). Scheibls Werke sind dergestalt Markierungen, die als gedankliche Einheiten begriffen werden können und die Ereignisse als Spuren im Gedächtnis manifestieren.“
– Hans-Peter Wipplinger
„Der graphische Gestus und das fotografische Eikon sind zwei Modi, die Welt zu sehen, die in einer Art von intermedialem Austausch miteinander reagieren: fotografische Bilder werden zeichnerisch / malerisch „interpretiert“, Bleistiftzeichnungen werden wie Notate aufgefasst und wegen ihrer Schnelligkeit und Unmittelbarkeit als authentische Ausdrucksform angenommen, Graphismen und Ritzungen akzentuieren flächig dichte Bildgründe als beredte Mittel der Kommunikation. Es werden verschiedene methodische Verfahren eines collageähnlichen Prinzips angewandt, mehrere bildgenerierende Systeme ineinander verzahnt und vermischt, wodurch eine neue, intensivierte Bildsynthese entsteht.“
– Margit Zuckriegl
Wo: Lassallestrasse 1, 1020 Wien
Galerie Rhomberg, 2. Stock, Raum 58
Eröffnung: Dienstag, 25.09.2018, 17-22 Uhr
