Im Schatten des Maulbeerbaums
Jakob Kirchmayr kreiert Atmosphären – mit seinen neuen Arbeiten wendet er sich ab von seinem bisher so sorgfältig ausdifferenzierten Figurenrepertoire.
Er verlässt den geschlossenen Raum und begibt sich auf die Suche nach der maximalen Offenheit von Bildräumen und Landschaften. Neben großformatigen Papierbögen verwendet Kirchmayr riesige Baumwolltücher als Medium. Gewaschen und ungeglättet, teils vernäht, wirken diese nach dem Farbauftrag stellenweise wie Reliefkarten.
Kirchmayr nutzt die Landschaft nicht nur als Metapher und Projektionsfläche für individuelle Erfahrungen, er schafft mit seinen unterschiedlichen Topografien vielmehr Bilder des kollektiven Gedächtnisses, welche für die Betrachtenden als Auslöser funktionieren.

