Spaghetti Chair / Limited Edition by Alfredo Häberli
02/05/2016
28/05/2016

Spaghetti Chair / Limited Edition by Alfredo Häberli

Galerie Rhomberg / Innsbruck
Clemens Rhomberg

Alfredo Häberli feiert den Kult – Stuhl SPAGHETTI CHAIR, den Giandomenico Belotti im Jahr 1979 für Alias entworfen hat.
Ab September 2015 werden sieben limitierte Auflagen in einer mitreißenden Wanderausstellung präsentiert.

Der Designklassiker spaghetti Chair ist der erste Stuhl von Alias, der in die Kollektion des MoMA in New York aufgenommen wurde. Seine Struktur besteht aus lackiertem oder
verchromtem Stahl, die Sitzflächen und Rückenlehen aus PVC- Schnur, die um das Gestell gewickelt ist. In der transparenten Version wirken sie diskret, in der farbigen Ausführung
entschlossener.
Weitere Varianten aus Kernleder oder einem speziellen Bastgeflecht bieten der Serie paludis unerwartete haptische und visuelle Eindrücke.
Der spaghetti chair steht für materielle und formelle Einfachheit. Seine Variationen vervielfachen die Einsatzmöglichkeiten. Mit oder ohne Armlehne oder stapelbar, ist er, für
Gemeinschaftsräumlichkeiten und Trendlokale, als auch für alle die, die einen nüchternen informellen Stil bevorzugen, einsetzbar.

Sieben einzigartige Stücke, sieben kreative Gesten, mit denen der argentinische Designer den ersten Stuhl von Alias in einem neuen Licht darstellt – ein Symbol für die Geschichte des Designs, das in den wichtigsten Museen der Welt einen festen Platz hat.
Der Spaghetti Chair mit charakteristischen Sitz und Rückenlehne aus PVC-Schüren verbindet sich mit der Sensibilität von Alfredo Häberli, dann wird er auseinandergenommen und nach
Belieben wieder zusammengebaut.
So entstehen immer wieder neue Konfigurationen. So die Rückenlehne wird verlängert, um den Stuhl Mackintosh zu feiern. Auseinandergenommen und dekonstruiert durch verschiedene
Handgriffe, präsentiert er sich mit zwei Sitzflächen nebeneinander.
Materisch und kompakt in der tiefer gelegten Ausführung, so dass man fast auf dem Boden sitzt. Poetisch ist die Variante mit Beistelltisch, die eine organische Struktur bildet. Die zwei Meter hohe Ausführung präsentiert sich stark und architektonisch.
Hyperfeminin als auf ein Minimum reduzierter Stuhl und wieder fast eine Bank mit tieferer Sitzfläche.

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