Deutsche Druckgrafik aus zwei Generationen
14/03/2018
27/04/2018

Deutsche Druckgrafik aus zwei Generationen

Galerie Rhomberg / Innsbruck
Clemens Rhomberg
GEORG BASELITZ
A.R. PENCK
MARKUS LÜPERTZ
DANIEL RICHTER
JONATHAN MEESE

 

Georg Baselitz (1938), A. R. Penck (1939-2017) und Markus Lüpertz (1941) bilden die erste Generation von Künstlern der deutschen Druckgrafik in der Nachkriegszeit.
Bei allen dreien war die Grafik nie ein Mittel zur Wiederholung oder Reproduktion, sondern ein eigenständiger Prozess des künstlerischen Ausdrucks.

Das Markenzeichen von Georg Baselitz ist vor allem das „Auf-den-Kopf-stellen“ seiner Bilder, dabei arbeitet er an seinen Werken auch verkehrt herum.
A.R. Penck wurde vor allem bekannt durch „Strichmännchen“ und Bildzeichnungen die an Höhlenmalerei, asiatische Kalligrafie und Graffiti erinnern.
Alle drei Künstler wurden stark von der Entwicklung Deutschland nach dem 2. Weltkrieg, vor allem dem Ost-West-Konflikt, beeinflusst.

In der Ausstellung bilden Daniel Richter (1962) und Jonathan Meese (1970) die Vertreter der zweiten Generation von deutschen Grafikern.
Auch diese beiden Künstler befassen sich sehr stark mit der politischen Entwicklung ihrer Zeit, jedoch fliest hier sehr viel Humor und Ironie mit hinein.

 

„Ich mache viele politische Grafiken, die interessieren zwar niemanden, die mache ich in erster Linie um der Erkenntnis willen. Da beschäftige ich mich mit den Widersprüchen, die es innerhalb des eigenen Anspruchs an die Welt gibt. Nicht nur die anderen sind miese, opportunistische, raffgierige Schweine, sondern man ist das selber auch.“

– Daniel Richter

 

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