Architektur, en passant / Design, peu à peu
Im Zuge der PREMIERENTAGE 2018 eröffnen wir am 08. November um 19:30 die Ausstellung “Architektur, en passant / Design, peu à peu” von Paul Albert Leitner
Schon seit über 30 Jahren beschäftig sich Paul Albert Leitner mit der analogen Fotografie.
Sein umfangreiches Werk umfasst viele Motivgruppen wie Architektur, Werbeschilder und Aufschriften, Stillleben, Portraits, Streetlife, Tiere, Botanik, Natur, Reise (Bahnhöfe und Flughäfen), etc.
Dabei arbeitet P.A. Leitner ganz frei Themengebiete ab, die ihn interessieren. Er selbst meint, dass man dazu eine „ordentliche Portion Obsession“ benötigt.
Daraus entstand in den letzten Jahrzehnten ein riesiges Archiv.
Er ist jedoch kein Landschaftsfotograf oder Architekturfotograf. Er ist ein flanierender Beobachter der sich von seiner Neugierde und Umgebung inspirieren lässt.
Das wird auch mit dem Titel der Ausstellung verdeutlicht: „en passant“, Augenblicke im Vorbeigehen festhalten. Er verwendet dabei zumeist die Normaloptik, was zu Detailaufnahmen führt. Es zwingt ihn sozusagen dazu, Ausschnitte zu sehen und zu komponieren.
Seit einigen Jahren schon beschäftigt sich P.A. Leitner mit Fenstern: Fensterblicke von innen nach außen und Fensterformen von gewöhnlichen Häuserfronten oder historischen Gebäuden.
Auch in der neueren Kunstgeschichte begegnet man dem Fenster immer wieder. Bei einem Besuch im Kunsthaus in Zürich, entdeckte P.A. Leitner eine Fensterserie von Robert Delaunay, die ihn prägte. Aber auch Künstler wie Edward Hopper, oder Filme von Alfred Hitchcock beeindrucken und prägen den Fotografen.
Der zweite Teil der Ausstellung befasst sich mit dem Design von Allem. Denn Design begegnet man beinahe überall im täglichen Leben: Vom Essbesteck bis zum Autoreifen, von der Kleidung bis zum Sitzmöbel, vom Wasserglas bis zur Büroklammer. Stück für Stück, „peu à peu“, werden Objekte zu Stillleben und Designmotiven.
“Design ist auch das was man nicht sieht“
– Walter de Silvia (italienischer Automobildesigner)

